Konzept zur Tagespflege von Vivien Schober


Inhaltsverzeichnis

Zu meiner Person

Rahmenbedingungen

pädagogische Arbeit, Elternarbeit, kollegiale Arbeit (ein wichtiges Thema - Zeit)

Tagesablauf

Eingewöhnung

Vorbereitung auf den Kindergarten

Ziele

Kontakt


Zu meiner Person

Mein Name ist Vivien Schober. 1977 wurde ich in Dortmund geboren.
Seit dem Jahr 2002 wohne ich in Krefeld-Hüls und bin Mutter von drei Kindern
im Schulalter.

Den Beruf der Tagespflege übe ich seit dem Jahr 2005 aus.
Zuvor qualifizierte ich mich im „Haus der Familie“ zur Tagespflegeperson.
Durch das Jugendamt Krefeld wurde mir die Pflegeerlaubnis für fünf Tageskinder erteilt.

Im Zusammenschluss mit meiner Kollegin „Anke Pauly“ werden bei uns
im „Mummelgarten-Hüls“ in einer Großtagespflegestelle Kleinkinder im Alter
von circa 1–3 Jahren betreut.

Durch Netzwerktreffen, Fortbildungen und der Mitgliedschaft des „Kindertagespflege Krefeld e.V.“ findet Qualitätsentwicklung und persönlicher Kontakt zu anderen Tagesmüttern statt.

Von mir besuchte Fortbildungen sind zum Beispiel:
• Altersgemäße Förderung von Kindern
• Was heißt Qualität in der Tagespflege
• Erste Hilfe am Kind (jährlich)
• Kollegiale Praxiserfahrung
• Gesunde Ernährung – was heißt das?
• Bücher von Anfang an
• Wie schaffe ich es im Chaos Ordnung zu halten?
• Konflikte zwischen den „Kleinen“
• Entwicklung eines Tagespflegekonzeptes
• Erfahrungen mit allen Sinnen
• Soziales Verhalten will gelernt sein
• Typisch Junge – typisch Mädchen
• Workshop „Familiensysteme“
• Wenn das Tageskind krank ist
• Musikspielplatz für die Kleinen
• Feinfühligkeit
• Bindung
• Schwierige Erziehungssituationen
• Spiel-Raum-Bildung
• Prävention gegen Missbrauch
• Reggio-Pädagogik
• Mutterrollen
• Ich will aber – wenn Kinder in Wut geraten
• Supervision (jährlich)
• Erziehungspartnerschaft
• Gesprächsführung
• Gespräche mit den Eltern
• Achtsamkeit
• Scheiden tut weh-wenn das Tageskind geht
• Der Fuchs geht um – auch anderswo –
• Integration in der Tagespflege
• Sexualerziehung in der Tagespflege?
• Lebensmittelhygiene (alle zwei Jahre)
• Psychomotorische Angebote für Kinder unter 3 Jahren
• Ist doch normal– oder nicht?
• Umgang mit Rivalität und Eifersucht
• Der spricht so schlecht...
• Montessori-Pädagogik
• Förderangebote U3 im Außenbereich
• Tagespflegepersonen wirken durch das, was sie sind
• Kindergruppe in der Tagespflege
• Emotionale Kompetenz
• Kindermassage
• Grob- und Feinmotorik
• Familiensysteme
• Psychopädagogik und Entwicklungsbiologie
• Partzipation
• Interaktion und Bindung in den erstenLebensjahren…


Rahmenbedingungen

Seit 2010 betreue ich meine Tageskinder in einem Haus im Krefelder-Hülser-Bruch.
Dort befinden wir uns ländlich zwischen Feldern und Weiden.

Unsere Ausflüge zu Bauernhöfen, verschiedenen Spielplätzen aber auch zum Hülser Ortskern bereiten allen große Freude.
Unser Bollerwagen, Vierer-Buggy, kleine Buggies unterstützen diese Aktivitäten.
Die Räume vor Ort bieten den Kindern mit etwa 80 qm2 Spielfläche ausreichend Platz
zur Gestaltung des Vormittags. Hier wird gesungen, getanzt, gebastelt und geknetet,
es werden Klötze gestapelt, Puppen gefüttert und vieles mehr.

In der offenen Küche werden die jeweiligen Mahlzeiten frisch zubereitet.
Hier helfen bereits jüngste Köche gerne dabei Verschiedenes in Töpfe oder Schüsseln plumpsen zu lassen oder üben mit herangewachsener Fingerfertigkeit Obst und Gemüse herzurichten.

Ein weiteres gemütliches Zimmer dient sowohl als gepolsterte Kletter-, Hüpf- und Fallschule, Bälle-Bad, Kuschel- und Leseraum, 

bietet aber auch Schlafmöglichkeiten
um Ruhe zu finden und neue Kraft zu sammeln.

Im Badezimmer befinden sich neben Wickeltisch, Töpfchen und kleiner Toilette jeweils eigene Wechselsachen, Hygieneartikel aber auch Buddel-Bekleidung für matschige Tage.

Unser großer Garten lässt uns alle Jahreszeiten hautnah erleben. Dort befinden sich Rutschen, Schaukeln, ein Sandkasten, Fahrgeräte und vieles mehr. Auf dem Gelände weiden im Sommer die Schafe der Vermieter, die die Tageskinder unter Aufsicht besuchen dürfen.

Auf dem Grundstück wachsen sehr viele Obstbäume. Zur Erntezeit dürfen wir uns an frischem Obst erfreuen und mit den Kindern die Möglichkeiten der Zubereitung teilen. Im Herbst können wir vor Ort Wallnüsse sammeln. Die Schalen werden zu Schiffchen verbaut oder die ganzen Nüsse erfreuen uns mit und ohne Stacheln als Dekoration.

Im Winter lässt uns unser gemütliches, warmes Häuschen mit Fußbodenheizung
die kalte Winterwelt von innen durch die vielen großen Terrassentüren betrachten.
Dies ist die Zeit zum Plätzchen backen und Adventsgeschichten lauschen und Schneemänner bauen.


Meine pädagogische, Eltern- und kollegiale Arbeit
Ein wichtiges Thema – Zeit

Heutzutage bedeutet das Wort Zeit mehr als das reine Vergehen von Sekunden.
Zeit ist für die Menschen ein täglicher Stressfaktor geworden.
Jeder will sie, keiner hat sie... wo ist sie hin? Und warum hatten die Menschen früher
mehr davon? Was passiert heute mit uns und der Zeit?
Sie verschwindet im Nirvana, löst sich auf, ohne uns die sehnlichst erhoffte Energie hinterlassen zu haben.
Wer steckt dahinter? (Womöglich wir selbst)
Jeder weiß die Antwort, und doch ist die Veränderung schwer.
Zu Zeiten des Materialismus und des Wettbewerbs versucht jeder mitzukommen und mitzuhalten. Da braucht es Stunden um das neue Handy einzurichten oder Termine zu erledigen und plötzlich ist wieder Weihnachten und die Tante wurde immer noch nicht besucht.
Das Thema „KEINE Zeit“ umgibt leider auch schon die kleinsten Kinder!
Es gibt jedoch einen Ort an dem die Kinder Zeit bekommen – bei uns im Mummelgarten!

Ich nehme sie mir - die Zeit und verschenke sie an die Kinder. Diese Momente oder Augenblicke potenzieren sich auf seltsame Weise und die Kinder entspannen. Kinder haben bis etwa zum dritten Lebensjahr kein objektives Zeitgefühl.
Sie erleben den Tag nicht durch Einteilung in Sekunden oder Stunden, sondern durch die Wahrnehmung von Gegenwart. Zeit wird mit Handlungen in Verbindungen gebracht. Kinder haben keine Ahnung von der Dauer der Zeit. Es gibt Situationen, in denen braucht es ewig bis sich ein Kind von etwas loszureißen kann, meistens dann, wenn man es eilig hat. Es gibt auch Situationen, in denen sie nirgendwo länger als ein paar Sekunden verharren und man selbst fühlt sich dadurch gestresst. Wie man es dreht und wendet, Zeit bleibt ein dehnbarer Begriff für die eigene Wahrnehmung. Mein größter Wunsch ist es, den Kindern Zeit zu lassen – um zu entdecken dass es sie gibt, um sich auszuprobieren, um die Welt auf der sie leben zu erforschen, um den eigenen Körper kennen zu lernen und zu kontrollieren.

Kinder lernen durch Wiederholungen. Die Kinder die ich betreue haben bei mir die Zeit alles hundertmal zu wiederholen, Egal ob schnell – oder langsam!
Das Beste ist, wenn sie dabei fühlen: „die Zeit in dieser Sekunde, die fühlt sich gut an – die ist schön – und keiner kann sie mir mehr nehmen.


Der Gipfel des Erfolges ist der Luxus, sich selbst die Zeit zu geben,
um das zu tun, was man tun will. (Leontyne Price)

Ich lasse den Kindern für alles die nötige Zeit. Wofür das eine Kind Sekunden benötigt, braucht ein anderes eventuell Minuten und umgekehrt. Alles braucht SEINE Zeit. Stress braucht niemand.
Und vor allem möchten die Kinder Zeit – alles selbst zu tun. Ich umsorge die Kinder sehr liebevoll. Natürlich sind alle Eltern in die Planungen der Betreuungs- und Bildungsaktivitäten involviert.
Das setzt ein ähnliches Verständnis von Kindererziehung voraus.
Die Eltern haben jederzeit die Möglichkeit Informationen über die Entwicklung und das Wohlbefinden des Kindes auszutauschen. Längere, tiefere Gespräche führe ich nach Absprache unter 4-6 Augen in Ruhe.


Durch das Aufhängen an Wänden und Fenstern von selbst Gemaltem oder Gebasteltem bekommen die Eltern Ein- und Überblick über das Tagesgeschehen und erfüllt die Kinder mit Stolz. Die eigenen Arbeiten werden wiedererkannt und präsentiert, neue Ideen entwickelt, Spiele und Aktivitäten bewusst geplant.
So werden die Kinder zu Spielmöglichkeiten animiert und begleitet.
Je nach Alter spielen sie zehn Minuten bis zu einer halben Stunde selbständig. Möglichst viel Zeit nutzen wir an der frischen Luft. Das fördert die Motorik, die Ausdauer und den Appetit. Beim Üben und Zutrauen praktischer Aufgaben wie Waschen, Zähne putzen,
An- und Ausziehen, dem Helfen bei einfachen Hausarbeiten wie Tisch decken oder abräumen, Essen zubereiten, etc. ist es neben der Selbständigkeit vor allem der Stolz, der die Kinder mit spürbarer Lebensfreude die Welt entdecken lässt. Durch Erfahrung bekommen die Kinder eine Wahrnehmung für ihre Sinne, das heisst sie fühlen, riechen, sehen, schmecken, hören oder tasten.
Gemeinsam entdecken wir immer wieder Neues. Sie stellen schnell fest dass sich zum Beispiel Sand anders anfühlt als Kies, warmes Holz angenehmer zu begehen ist als kalte Fliesen ... Sie lernen Tiere oder Früchte und Pflanzen an Form und Duft zu unterscheiden.
Dabei sortieren sie die verschiedenartigen Eindrücke und schätzen ihren Körper und ihre Gefühle selbst ein. Die motorischen Fähigkeiten werden gefördert, der Gleichgewichtssinn trainiert und die Selbsteinschätzung geschult.
Auch im Haus finden die Kinder ihren Platz um Bücher zu lesen, zu basteln, mit Puppen oder Autos zu spielen, zu malen, zu kneten, zu singen und zu musizieren, zu tanzen, verstecken zu spielen, mit Klötzen zu bauen oder zu kuscheln.
Zu den verschiedenen Jahreszeiten und Anlässen basteln wir Karnevals-Trinas, Sankt-Martin`s-Laternen, Weihnachtsplätzchen, Duftsteine, Korken-Männchen und jede Menge andere schöne Dinge. Die Kinder haben bei mir die Möglichkeit sich zurückzuziehen,
ganz gleich ob aus Interesse für etwas anderes, Müdigkeit oder Missmut, und brauchen nicht bei allem und mit allen mitmachen. Keiner muss zu einem bestimmten Zeitpunkt laufen können oder muss trocken sein. Bei mir darf jedes Kind sein eigenes Tempo leben. 

Ich unterstütze sie, ihre neu entdeckten Fähigkeiten zu erproben. Durch Übung, Wiederholung und Nachahmung werden sie nach und nach Herr über ihren Körper und bekommen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Diese Erfahrungen lassen das Kind auch innerlich wachsen und erfüllen es mit spürbarem Stolz. Nach und nach entwickeln sie Kontrolle über ihren Körper und ihre Gefühle. Zusätzlich bekommen sie ein Bewusstsein für Gefühle und Gedanken anderer.
Um diese und andere Emotionen und Bedürfnisse individuell äußern zu können, fördere ich den Spracherwerb. Durch Singen, Lesen, Rollen- und andere Spiele biete ich ihnen den Zugang zur verbalen Welt.
Mit Liebe, Feinfühligkeit und Spaß erhalten die Kinder die Selbstständigkeit, die ihnen einen Weg großer Sicherheit und gesundem Selbstbewusstsein ebnet.
Mit Regelmäßigkeit und der notwendigen Konsequenz findet das Kind Orientierung um sich in seiner Umwelt und in seinem Körper wohl zu fühlen. Die Akzeptanz bestimmter Regeln hilft mit gesetzten Grenzen umzugehen.
Dazu gehört es auch Konflikte lösen zu können oder Spielzeug zu teilen. Gleichberechtigung und Sozialverhalten werden durch Rücksicht und Hilfsbereitschaft spielerisch erlernt. Es lernt sich in eine Gruppe einzufügen und seinen Platz zu finden. Dennoch wird es nach und nach seine eigene Persönlichkeit entdecken, eigenen Willen, eigene Talente, Vorlieben – seine Autonomie. Im täglichen Miteinander reiche ich dem Kind meine Hand. Ich helfe ihm und begleite es – manchmal einige Monate, manchmal sogar Jahre. Die andere Hand reiche ich den Eltern. Zusammen bilden wir eine Kette, deren Verbindung das Wichtigste ist um eine gemeinsame schöne Zeit zu erleben. In der Praxis geschieht dies vor allem durch das tägliche miteinander Sprechen mit den Eltern und dem Kind. Morgens berichten mir die Eltern meist wie die Nacht war. Oft wird durch das Stillen nächtlicher Hunger-Attacken, Zahnungsbeschwerden mit leidlichen Nebenerscheinungen, Krankheits- oder Wachstumsbeschwerden aber auch Schlafschwierigkeiten wegen Entwicklungssprüngen oder ähnlichem die nächtliche Ruhe stark beeinträchtigt. Um den Gemütszustand des Kindes besser abschätzen zu können ist jede Information hilfreich. Manchen Eltern ist es wichtig, dass ihr Kind vormittags eine gewisse Zeit schläft, andere möchten genau das vermieden wissen. Es kann auch notwendig sein, sich über die entsprechenden Mahlzeiten auszutauschen, zum Beispiel wenn Kinder auf bestimmte Lebensmittel allergisch reagieren könnten.
Sollte sich ein Kind in der Trotzphase befinden, so ist es wichtig dass die Eltern und ich an einem, vor allem gemeinsamen Strang ziehen, um dem Kind das bestmögliche Gefühl von Sicherheit zu geben. Ängstliche Kinder brauchen Möglichkeiten um Mut und Vertrauen zu sich selbst zu erlangen, forsche Kinder profitieren davon, dass jeden die gleichen Regeln gelten.
Wohlbefinden wird bei den einen dadurch erlangt dass etwas Neues ganz alleine geschafft wurde, bei den anderen, wenn etwas gemeinsam mit der Gruppe umgesetzt wurde.
Mittags tausche ich mich deshalb ebenfalls mit den Eltern über das Erlebte oder Erlernte aus und informiere gleichermaßen darüber wie es dem Kind geht.
In manchen Fällen kann es sogar wichtig sein den Gemütszustand der Eltern zu kennen. Unbehagen der Eltern überträgt sich meist auch negativ auf das Wohl-befinden des Kindes. An dieser Stelle ist es mir sehr wichtig darüber zu informieren, dass die Tagespflege der Schweigepflicht unterliegt, (siehe Vertrag).

 

Tagespflege bedeutet für mich nicht nur wörtlich geschrieben,
sondern auch symbolisch, mit dem Kind ein Stück Hand in Hand zu gehen!


Tagesablauf

Ich möchte den Kindern ein „zu Hause“ ähnliches Empfinden schenken, um Ihnen die körperliche und räumliche Trennung der Eltern zu erleichtern.
Je kleiner die Kinder sind, desto wichtiger ist der enge Kontakt zu einer gleichbleibenden Bezugsperson und ein regelmäßiger Tagesrhythmus.

Circa 8 Uhr
Die Kinder sind angekommen, es gab ein kurzes Gespräch und einen Austausch über das Wohlbefinden mit den Eltern und Kindern und die gemeinsame Verabschiedung der Eltern. Wir bereiten gemeinsam ein Frühstücksbuffet zu.
Es gibt Obst z.B. Äpfel, Birnen,Trauben, Bananen, Gemüse z.B. Paprika, Möhren, außerdem Eier, Käse, Aufschnitt, verschiedene Brotsorten mit Aufstrich, dazu gibt es Wasser, Tee, auf Wunsch der Eltern auch Saft oder Schorle.
Wir frühstücken gemeinsam in Ruhe und tauschen uns aus.

Danach
Abräumen und säubern des Frühstückstisches. Bei Bedarf Körperpflege. Freies bzw. gemeinsames Spielen, Lesen, etc..

Gegen 10 Uhr
wird eine leichte Zwischenmahlzeit angeboten, auch beim Spaziergang oder im Garten, das können je nach Saison auch Erdbeeren, Melone oder Mandarinen sein.

Danach
Singen, basteln, Natur genießen – manche halten ein Schläfchen

Ab 11.00 Uhr
Erst Körperpflege, dann wird das Mittagessen vorbereitet; die Kinder beteiligen sich mit leichten Aufgaben daran die Mahlzeiten herzurichten z.B. Lebensmittel zu waschen, schneiden, verrühren oder Teller und Besteck an den Tisch bringen

11.30 Uhr/Mittagessenszeit;
wir genießen – üben aber auch das selbständige Essen mit Besteck

Danach
Bei Bedarf Körperpflege, freies bzw. gemeinsames Spielen, Lesen, etc. – für manche auch dann vielleicht erst ein Schläfchen

ab 12.30 Uhr/Abholzeit
die Eltern werden empfangen, es findet ein kurzer Austausch über den Tagesablauf und das Wohlbefinden statt, Verabschiedung.


Eingewöhnung

Die Eingewöhnungsphase beginnt mit dem Betreuungsverhältnis. Um dem Kind einen glücklichen Start zu ermöglichen, sollte je nach Alter und Sensibilität des Kindes eine Eingewöhnungszeit stattfinden.
Die Eltern bleiben ein bis zweimal zusammen mit dem Kind etwa eine Stunde bei uns. Bei jedem weiteren Besuch bleibt das Kind immer länger ohne Eltern bei mir.
In dieser Zeit üben die Eltern ohne das Kind auszukommen ;-) Am Tag X (meist der erste Arbeitstag) sollte die Eingewöhnung komplett abgeschlossen sein.


Die Eltern zahlen für Tagespflege den selben Elternbeitrag an die Stadt, wie für eine städtische Kindertageseinrichtung. Der Beitrag ist abhängig vom Alter des Kindes, dem Umfang der Betreuungsstunden und dem gemeinsamen Bruttojahreseinkommen.

Vorbereitung auf den Kindergarten
Ich spreche mit dem Kind und der Gruppe darüber wenn es bald in den Kindergarten kommt. Unsere Bücher helfen dem Kind sich alles bildhaft vorzustellen.
Ich erzähle dem Kind nach und nach was sich verändern wird und übe nochmals verstärkt Praktisches wie Schuhe an- und ausziehen, aber auch Geistiges wie sich
durchzusetzen oder abzuwarten. Je nach Alter des Kindes erkläre ich ihm wann es soweit ist. Um letztlich Abschied nehmen zu können bekommt das Kind eine kleine Abschiedsfeier.


Ziele 

Ich möchte die Individualität jedes Kindes wahren, es fördern und fordern, um ihm die Basis für eine glückliche Zukunft zu ebnen. Es soll sich geistig und körperlich sicher fühlen und sich, so wie es ist, angenommen wissen und annehmen.
Eltern sollen ihr Kind bestmöglich aufgehoben wissen.


Nach § 8 Abs. 3 der Krefelder Satzung zur Kindertagespflege, ist es meine Aufgabe als Kindertagespflegeperson, die Entwicklung Ihres Kindes kontinuierlich zu dokumentieren. Es ist mir wichtig, die Entwicklungsschritte und Zunahme an Kompetenzen Ihres Kindes schriftlich festzuhalten. Ich beobachte das Verhalten und die Entwicklung zum Beispiel im Spiel, in der Sprache und in der Motorik.
Sie als Eltern und Sorgeberechtigte können jederzeit Einblick in die von mir angelegte Dokumentation nehmen. Im Rahmen meiner Tätigkeit als Tagespflege-person tausche ich mich regelmäßig mit meiner Fachberatung über die Bildungsdokumentation aus. Am Ende der Betreuungszeit wird Ihnen die Bildungsdokumentation Ihres Kindes übergeben.

Die Hinweise zum Datenschutz können jederzeit bei mir eingesehen werden.


Das größte Geschenk das du jemandem machen kannst, ist deine uneingeschränkte Aufmerksamkeit! (Richard Moss)


Wir betreuen täglich von Montag bis Freitag Vormittag!


Kontakt

Vivien Schober

E-Mail: info@mummelgarten-huels.de

www.mummelgarten-huels.de

Mobil: 01 63/8 88 25 26


oder beim Jugendamt bei der Fachberatung „Frau Josten“ unter

Telefon: 0 21 51/86 32 63


– Krefeld, im August 2020 –